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Animal Care Austria für Ungarn

Squatter (vormals Pauli)

Squatter

liebe frau böhm,

ein kurzer zwischenbericht aus dem süden wiens:

pauli hat von uns einen neuen namen bekommen (müssen), da unser neffe ebenfalls paul(i) heißt. das ist immer so eine sache mit menschennamen für hunde… 😊

pauli heißt jetzt also squatter und wir sind völlig vernarrt ineinander.

er ist von der ersten sekunde an außergwöhnlich anhänglich, sucht ständig körperkontakt zu uns, orientiert sich mit blicken an uns und will ständig unsere aufmerksamkeit und uns gefallen.

er hört schon beim ersten mal rufen auf seinen (neuen) namen. „sitz“ klappt schon in 90% der fälle, „steh“ an randsteinen und vor hindernissen zumindest in 2 von 3 fällen.

links und ohne zu ziehen an der leine gehen geht ohne äußergewöhnliche ablenkungen bereits so gut wie immer.

mit meinem mann war er bereits laufen, was beiden sehr gefallen hat.

er ist frech, furchtlos und neugierig, hat heute auf der morgenrunde z.b. so lange mit großem interesse eine (ziemlich laute) baustelle bei uns in der gasse untersucht, bis die bauarbeiter die arbeit eingestellt und ihn bewundert haben. dann hat er sehr zufrieden mit sich gewirkt. er findet alle menschen gut und geht unvoreingenommen auf sie zu. er findet alle zivilisationsfahrnisse interessant, egal ob staubsauger, vorbeifahrende autos, scooter, oder eben laute baustellen. nichts davon ängstigt ihn.

er wirkt allerdings auch unfassbar ausgehungert und wird ziemlich manisch und überdreht, wenns ums essen geht. wir hoffen aber, dass sich das bessert, wenn er der erfahrung traut, dass es bei uns regelmäßig essen gibt und er auch satt wird. derweil ist es ein ziemliches ringen um die küchenhoheit mit ihm. er lässt sich aber völlig anstandslos auf der straße aufgesammeltes wieder aus dem maul nehmen, bzw. uns die schüssel angreifen, wenn er frisst. ich bin daher sicher, dass wir das bald in den griff gekriegt haben werden.

mehr zeit und aufmerksamkeit dürfte allerdings sein verhältnis zu anderen tieren in anspruch nehmen. vögel, katzen, marder kaninchen, … - wenn er eine spur aufgenommen hat, ist er im unbedingten jagdmodus und sobald der der tiere ansichtig wird, will er sie verfolgen und beweist dabei eine menge kraft und dickköpfigkeit. hunde braucht er generell nicht, wenn sie sich für ihn interessieren, versteckt er sich hinter uns oder geht in die offensive, ganz unabhängig von geschlecht und größe übrigens. dass er in einem rudel gelebt hat, wie die tierheimleitung sagt, scheint mir nicht glaubhaft. an seiner sozialisation werden wir also noch recht viel arbeiten müssen.

abgesehen von seinem umgang mit tieren ist er aber ein absoluter schatz und ein löwenherz und wir haben sehr viel spaß miteinander beim spazieren, spielen, lernen und kuscheln.

und wir sind ihnen sehr dankbar, dass wir ihnen unseren neuen begleiter und besten freund verdanken!

liebe grüße
alexandra gröller

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