Partnerverein von
Animal Care Austria für Ungarn

Kimba

Hallo liebes ACATeam!

Ich hoffe, ihr könnt euch noch an mich erinnern: Ich heiße KIMBA und durfte am 08.Dezember 2012 in mein neues Zuhause einziehen. Nachdem ihr mich von der Straße geholt habt und mir ein vorübergehendes Platzerl in einer Pflegefamilie ermöglicht habt, habe ich nun endlich – dank euch – meine eigene Familie! Mein Herrchen, Jonathan, und mein Frauchen, Denise, behandeln mich wie eine Prinzessin. Von Anfang an durfte ich mit ihnen im Bett schlafen, werde vorm Einschlafen noch geschmust und gestreichelt, bis ich mich zurückziehe. Ich habe aber auch ein eigenes Körbchen, darin döse ich gerne tagsüber, weil ich jedoch so ein dickes Fell habe, liege ich meistens wie ein Frosch am Boden, alle Viere von mir gestreckt, und genieße die Kälte. Das merkt man auch draußen, denn dort spiele ich liebend gerne im Schnee und habe schon den Spitznamen „Schneehase“ bekommen, vor allem, weil ich so lustig auf und ab hüpfe. Die langen Spaziergänge gefallen mir besonders, denn dann darf ich an der langen Leine laufen und mich austoben. Ganz oft begegnen meiner Familie und mir fremde Hunde, die ich sofort mit einem Schwanzwedeln begrüße, ich bin eine ganz Liebe. Am liebsten bin ich in Würnitz, dort habe ich einen eigenen Garten mit Zaun und darf manchmal mit der alten Hündin von meinem Frauchen spielen (da sie nicht mehr so fit ist, knurrt sie noch manchmal, aber eigentlich mag sie mich). Ich bin sogar schon zwei Pferden begegnet, um die sich mein Frauchen kümmert. Die beiden sind Kutschpferde und sehr groß, doch ich habe mich gar nicht gefürchtet und ganz übermütig an ihren Schnauzen geschnuppert! Ich bekomme jede Menge Streicheleinheiten von den Eltern und Geschwistern meiner Liebsten. Was die meisten nicht wissen: Ich habe es faustig hinter den Ohren! Herrchen musste schon ein paar Mal mit mir schimpfen, weil ich so gerne Socken zerbeiße, doch ich glaube, dass mir niemand böse sein kann, weil ich so ein liebes Mädel bin. Nach einem langen Spaziergang bekomme ich immer Hunger und Jonathan nutzt diese Gelegenheit, um mir ein paar Kunststückchen beizubringen. „Sitz“, „Platz“, „Komm“ und „Hopp“(hoch springen zum Leckerli) kann ich schon und momentan lerne ich die „Rolle“. Ich bin ein gelehriger Hund und habe Freude an Beschäftigung. Mein liebstes Spielzeug sind zusammen geknotete Socken (und die darf ich sogar zerbeißen!), die ich leidenschaftlich gerne jage und zurückbringe! Mein größtes Abenteuer habe ich bis jetzt in der Stadt erlebt. Meiner Familie ist mittlerweile auch schon aufgefallen, dass es dort furchtbar laut sein kann und wir gehen immer in Nebengassen, großen Hundeparks und dort, wo Salz gestreut wird, werde ich immer getragen (das liebe ich sehr, da bin ich ganz entspannt). Busfahren kann ich schon recht gut, doch die vorbeifahrenden Autos und Straßenbahnen machen mir noch manchmal angst. Trotzdem meistere ich jede Situation, denn letztendlich bleiben immer noch die Arme meiner Familie, die mich über jede Hürde tragen.Ich genieße jeden Tag, bin schon viel offener geworden und knabbere manchmal ganz frech an den Händen von Herrchen und Frauchen. Ich bin rund um die Uhr betreut und habe bis Ende Februar Zeit um zu lernen, wie ich ein oder zwei Stunden alleine bleibe. Damit ich auch wirklich nie alleine sein muss, darf ich nächste Woche sogar in die Arbeit meines Frauchens mitkommen! Mit der Stubenreinheit klappt es schon ausgezeichnet, nur der Perserteppich wurde jetzt in den Kasten gelegt, denn er musste schon dreimal dran glauben. Ich gebe mir große Mühe und darf viermal am Tag raus. Trotz des langen Abendspazierganges geht eben doch noch manchmal was daneben und meine Familie und ich versuchen das auch noch hinzukriegen. Meine neueste Entdeckung ist das Bellen. Da ich ein bisschen mit den Menschen im Fernseher kommunizieren möchte, versuchen mir Jonathan und Denise beizubringen, dass die Menschen und Tiere nicht wirklich im Raum stehen (Da das BeamerBild so groß ist, wirken sie lebensecht und das ist wirklich irritierend). Auch den Mitbewohner meines Herrchens habe ich schon angebellt und angeknurrt, dabei ist der eigentlich eh ganz lieb zu mir. Ich bin eben noch ein bisschen schüchtern, wenn ich fremden Menschen begegne. Ganz bestimmt werde ich diese Schüchternheit auch noch ablegen und wir arbeiten schon fest daran! Ich freue mich schon sehr auf mein allererstes Weihnachtsfest und meine Familie sagt, dass es nichts schöneres gibt, als Weihnachten mit so einer lieben Hündin wie mir zu verbringen! Meine Silvesterpläne werden noch von Herrchen und Frauchen besprochen, damit ich mich nicht fürchten muss, wenn um Mitternacht das Feuerwerk beginnt. Ganz sicher darf ich die Weihnachsferien komplett in Würnitz verbringen, denn dort ist es schön ruhig und ich kann im Wald und auf weiten Feldwegen die Welt entdecken. Ich danke euch herzlich dafür, dass ihr mir ein Platzerl gefunden habt, in das ich wunderbar hineinpasse. Ich stehe hier ständig im Mittelpunkt und genieße die viele Aufmerksamkeit, die ich bekomme. Sowohl im Weinviertel in NÖ, als auch in Wien benehme ich mich vorbildlich, was allen sehr gut gefällt. Herrchen und Frauchen haben gesagt, dass sie mich für nichts auf der Welt wieder hergeben würden, denn sie lieben mich abgöttisch! Ich merke das und nutze jede Gelegenheit, um Liebe zu geben und zu bekommen! Ich wünsche euch von Herzen ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2013! Hoffentlich könnt ihr nicht nur mir, sondern noch vielen anderen Hunden eine liebende Familie ermöglichen, ich drücke euch die Pfoten!

Alles Liebe,
Kimba, Joni und Denise!

 

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